J.RangnickVerlag
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Aktuelles


2014

Fürchte deinen Bruder
© Ullstein Buchverlage GmbH,
Berlin 2014
ISBN 978-3-548-61186-0

Vom Glück der unverhofften Liebe des Investigativ-Journalisten Robert Walcher zu einer Frau handelt dieser Kriminalroman und von seiner neu entdeckten Leidenschaft für das Leben in einem Wohnmobil. Geheimdienste, Vatikan, Gier nach Macht und Reichtum, Erpressung, Brutalität, Mord, Sex, ... sind weitere Schlüsselbegriffe für diesen Roman und dann bieten die beiden Autoren Joachim Rangnick und Jörg Bauer noch einen Ausflug in die Kulturgeschichte Europas in die Zeit um 4000 Jahre vor unserer neuen Zeitrechnung.
Könnten einige Handlungsstränge dieses Romans durchaus als Fiktion bezeichnet werden, so entsprechen die angedeuteten archäologischen Entdeckungen des Protagonisten Georg Hinrichsen jedoch der Realität. Sie zu erläutern hätte das Glossar des Romans überstrapaziert und das E-book erlaubt auch noch keine Bilder, deshalb hier eine Kurzform für interessierte Archäologen und hier der ganze Text mit größeren Abbildungen als PDF.

Die Steinreihen von Kerlescan


Gigantische Bauwerke in der Bretagne, rund um Carnac im Département Morbihan, beweisen den hohen Wissensstand und wissenschaftliche Vorgehensweise der Menschen um 4000 Jahre vor der neuen Zeitrechnung. Diese Bauwerke sind beredter Beweis für die These der beiden Autoren: Die Wiegen der Europäischen Kultur und Wissenschaften stehen im Herzen Europas. Niemals zuvor wurden astronomische und mathematische Theorien durch derart aufwändige Feldversuche untersucht und bestätigt, wie in der Bretagne. In der Steinreihen-Anlage bei Kerlescan zum Beispiel stoßen wir auf ein Wissen über den Sonnenlauf zu den Tag- und Nachtgleichen, der Sommer- und Wintersonnwende, der präzisen Ausrichtung von Himmelsrichtungen, über die Entstehung von Geometrie und Mathematik und auf einige Informationen mehr, die noch heute wesentliche Grundlagen unserer Wissenschaften darstellen.
Bedauerlich dabei ist einzig die Tatsache, dass der Erforschung dieser Zeitspanne Europäischer Entwicklungsgeschichte so wenig Interesse gilt.



Das Auge der Göttlichkeit


Durch das Verhältnis von Tag- zur Nachtzeit an der Sommer- und Wintersonnwende auf dem 48. Breitengrad Nord (etwa der Standort Carnac/Bretagne), entsteht bei einer überlappenden Kreisdarstellung an den Schnittpunkten eine spitzförmige Ellipse, das „Göttliche Auge“.
Das „Göttliche Auge“ oder das „Auge der Vorsehung“ begegnet uns in vielen Kulturen, meist in Verbindung mit einem gleichseitigen Dreieck. Auch das Christentum hat das Symbol aus dem Neolithikum übernommen, vermutlich ohne den eigentlichen Hintergrund zu kennen, nämlich den einer präzisen Datumsangabe: Sommersonnwende und Wintersonnwende jeweils zum 21 Juni und Dezember.

Das Göttliche Dreieck
Die Drittelung der Tag- und Nachtzeiten auf derselben Breitengrad-Linie führte auch zur Entstehung/Konstruktion des gleichseitigen Dreiecks. Die heilige Zahl Drei versteckt sich dahinter ebenso, wie die mathematische Basis jener Geometrie, die erst in der Antike durch Pythagoras bekannt wurde ... obwohl offensichtlich bereits Jahrtausende davor, im Herzen Europas damit Entfernungen und Flächen berechnet wurden.

Im Zeichen der Schlange


Nur wenig Symbole gibt es, die ähnlich häufig falsch interpretiert werden, wie das der Schlange. Hinter ihr verbirgt sich die Genialität der neolithischen Wissenschaftler. Einmal, was deren Wissen um die Wiederkehr eines Jahres betrifft und zum anderen, dass sie ihr Wissen hinter dieser Formensprache „Schlange“ verborgen, codiert haben.
Klappen wir den Jahreskreis an der Tag- und Nachtgleiche zur Seite, so entsteht eine Sinuskurve, mit der die unendliche Wiederkehr der Jahreszyklen dargestellt wurde. Auf der Insel Gavrinis/Bretagne, ist der Schlangen-Sinuskurven-Jahreszyklus besonders eindrucksvoll in Stein geritzt.
Ob Zick-Zack, Mäander oder Sinuskurve, hinter dieser „Dekoration“ steckt die Wiederkehr des Jahreszyklus.



Dass ausgerechnet rund um Carnac/Bretagne eine solch unglaubliche Konzentration von „Messplätzen“ für den Sonnenlauf anzutreffen ist, sollte nicht als Zufall betrachtet werden, sondern war vermutlich das Ergebnis präziser, langjähriger Beobachtung und Dokumentation astronomischer Daten über den Lauf der Gestirne. Dass diese kolossalen Bauten Laien wie Fachleute gleichermaßen faszinieren, liegt nicht nur an ihren monumentalen Dimensionen, sondern auch an den inzwischen halbwegs bestätigten Entstehungszeiten, irgendwo im Dunkel unserer Geschichte ab 4000 Jahren. Eine Zeit, in der wir unseren Vorfahren bestenfalls primitive Steinwerkzeuge und ein ebenso einfaches Leben zugebilligt haben ... bisher jedenfalls. Rund um Carnac stehen wir staunend vor den steinernen Beweisen der wohl ersten wissenschaftlichen Feldversuchen unserer Geschichte überhaupt. Es liegt auf der Hand: in Carnac steht die Wiege unserer Wissenschaft, denn wissenschaftlich ist ein Vorgehen zu nennen, bei dem theoretische Erkenntnisse durch praktische Feldversuche bestätigt werden.
Warum aber soll diese Wiege ausgerechnet in Carnac stehen und nicht, jedenfalls nach gängiger Meinung, in Ländern der östlichen Mittelmeerzone, wie Mesopotamien, Türkei, Griechenland, Ägypten? Die Antwort liegt in den Zeichen, in den mathematischen Zeichen, die uns die Vorfahren überliefert haben, eingeritzt oder gemeißelt in einem Material das alle Kriege und blinden Eifer überdauerte: Stein.
In ihrer Zeichensprache, in der übrigens auch die ersten Zeichen unserer Alphabete erkennbar sind, erzählen uns die Wissenschaftler aus dem Neolithikum von einem unglaublichen mathematischen und astronomischen Wissen, über das sie verfügt haben müssen ... denn sonst, und das ist die einzig schlüssige Folgerung, hätten sie nicht diese gigantischen Feldversuche durchgeführt! Warum Carnac? Nur dort, auf dem 48 Breitengrad, offenbarte sich den religiös-wissenschaftlichen Forschern die Göttlichkeit unseres Sonnensystems in einer absolut ausgewogenen mathematischen Form, dem gleichseitigen Dreieck und den sich daraus ableitenden Gesetzmäßigkeiten.
Dass uns die Vorfahren „nur“ Zeichen hinterlassen haben, mag mit dem schon immer gültigen Spruch zu tun haben, dass Wissen Macht bedeutet. Mit dem Wissen der Mathematik und Astronomie, das vermutlich nur einer winzigen Geistes- und Führerschicht zugänglich war, konnten Völker gesteuert werden und das bedeutete mithin: Macht. Deshalb wählten sie Symbole und Zeichen, die noch heute, auch von Fachleuten, als Dekoration und Zierrat abgetan werden. Nur wer sich nicht von der Oberflächlichkeit der Zierelemente beeindrucken lässt und die mathematischen Zeichen versteht, die darin verborgen liegen, besitzt den Schlüssel zum Verständnis dieser „Steinzeitsprache“.



2013

Interview mit J. Rangnick auf der Homepage der Köselschen Buchhandlung/Sonthofen.


Lämmerweid
Autor: Joachim Rangnick
Kriminalroman
380 Seiten
€ 8,99
Erscheint im:
List Taschenbuch (Buch)
List Taschenbuch (eBook)
ISBN 978-3-548-61122-8

Wo die Toten keine Ruhe finden …
…ist Journalist Robert Walcher oft nicht weit. Als ein Informant tot am Rande einer Schafswiese aufgefunden wird, gerät Walcher unter Mordverdacht. Wusste das Opfer zu viel über die Machenschaften eines Agrarkonzerns? In einer Situation, in der Walcher dringend Freunde bräuchte, kämpft er allein – gegen maßlose Gier und tödliche Skrupellosigkeit. Wem kann Walcher noch trauen?


Der Ahnhof
Autor: Joachim Rangnick
Kriminalroman
380 Seiten
€ 8,99
Erscheint im:
List Taschenbuch
ISBN 978-3-548-60992-8

Ein altes Bauernhaus im Allgäu birgt ein tödliches Geheimnis
Immer wieder verschwinden Frauen und Männer in der Nähe des alten Korbach-Hofes. Die seit Generationen dort ansässige Familie steht unter Verdacht, etwas mit den Vermisstenfällen zu tun zu haben. Beweise wurden nie gefunden. Als der Hof zum Verkauf steht, ahnen Journalist Robert Walcher und seine kauzig-liebenswerte Haushälterin Mathilde, dass die Auflösung der Fälle endlich näher gerückt ist. Sie beginnen zu recherchieren und stoßen auf eine Familiengeschichte, die über Generationen zahlreiche Opfer gefordert hat – und bald geraten auch sie selbst in das Visier des Täters.


BAUERNFÄNGER
Autor: Joachim Rangnick
Kriminalroman
384 Seiten
€ 8,99
Erscheint im:
List Taschenbuch
ISBN 978-3-548-61048-1

Gevatter Tod regiert im Allgäu
In einer verlassenen Villa stößt Journalist Robert Walcher auf die Leiche eines Mannes. Neben dem Toten: Unterlagen über eine Lotto-Firma, die Millionen unterschlägt und dabei über Leichen geht. Walcher hat Lunte gerochen und stellt eigene Ermittlungen an. Mit Sturheit und viel Geschick kommt er einem Verbrecherkomplott auf die Spur. Doch das hätte er besser bleiben lassen sollen. Denn der Tod reagiert im idyllischen Allgäu – und weit darüber hinaus.


WINTERSTARRE
Autor: Joachim Rangnick
Kriminalroman
320 Seiten
€ 8,99
Erscheint im:
List Taschenbuch
ISBN 978-3-548-61075-7

Dem eiskalten Winter folgt ein Frühling, den im Allgäu niemand vergessen wird.
Ein abgelegenes Hochtal, inmitten der Allgäuer Alpen bei Oberstdorf. Dort macht ein Hüttenbesitzer im Frühjahr einen grauenvollen Fund: in seiner Hütte liegen mehrere Leichen. Die Gerichtsmediziner stellen fest, dass die Toten an einem bislang unbekannten Virus gestorben sind. Der Journalist Walcher schließt sich der SOKO von Kommissar Brunner an und die Jagd nach einem Gegner beginnt, dessen Menschenverachtung kaum zu überbieten ist.


Falkenjagd
Autor: Joachim Rangnick
Kriminalroman – überarbeitete Neuausgabe
320 Seiten
€ 8,99
Erscheint im:
List Taschenbuch
ISBN 978-3-548-61048-1

Wenn es Nacht wird im Allgäu ist der Tod nicht weit
Für Recherchen zu einem Artikel begibt sich Robert Walcher verdeckt in üble Kreise – und in höchste Gefahr. Kurz entschlossen rettet er zwei junge Mädchen vor Menschenhändlern, doch nun steht er ganz oben auf der Abschussliste eines skrupellosen Verbrecherrings. Kommissar Brunner unternimmt alles, um Walcher und seine Familie zu schützen, doch die Kontakte des in ganz Europa agierenden Kartells reichen bis in die heile Welt des Allgäus und hinauf in höchste Kreise …












Titel Fürchte deinen Bruder


Lämmerweid


Der Ahnhof


Bauernfänger


Winterstarre


Falkenjagd